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Chart der Woche

TA professional, 10.01.2007,
ld.

Die STADA Arzneimittel AG kennen wahrscheinlich die meisten von Ihnen, wenn nicht die Aktie, dann ziemlich sicher eines der Produkte dieser AG aus Bad Vilbel, denn STADA bietet besonders günstige Medikamente an, sog. Generika.

Aus dem Profil der Unternehmens-Website: "Konzentration auf Wachstumsmärkte mit Ertragspotenzial - STADA verfolgt seit Jahren einen erfolgreichen Wachstumskurs. Ein Schlüsselfaktor dieses Erfolgs ist die Konzentration auf Segmente mit klarem Wachstums- und Ertragspotenzial im weltweiten Pharmamarkt sowie angrenzenden Bereichen des Gesundheitsmarktes. Im Rahmen der Unternehmensstrategie "STADA - Die Gesundheits AG" fokussiert sich der Konzern auf die Kernsegmente Generika, Markenprodukte und Spezialpharmazeutika. Unter Kosten- und Risikogesichtspunkten betreibt STADA bewusst keine Forschung nach neuen pharmazeutischen Wirkstoffen, sondern konzentriert sich vielmehr auf die Entwicklung von Arzneiformen patentfreier Wirkstoffe, so genannter Multisource-Produkte, die frei zugänglich sind. Auf Grund dieser strategischen Positionierung kann STADA den überwiegenden Teil der Produkte zu günstigen Preisen, nämlich als Generika, anbieten."
Mehr Infos siehe:
http://www.stada.de/unternehmen/zum_unternehmen/konzern-profil/Strategie.asp

Der Fokus im TA professional Chart der Woche liegt auf der Charttechnik, daher richten wir den Blick gleich auf das Wesentliche :

Chart der Woche Chart - TA professional Technische Analyse, Chartanalyse, Charttechnik

Der obige Candle-Stick-Chart auf Monatsbasis stellt den Kursverlauf der letzten 10 Jahre dar. Bis auf den Einbruch im Jahr 2004 ein durchaus schöner Aufwärtstrend, noch dazu mit 515% Toleranz im dargestellten Zeitraum recht stark. Und wenn man sich jetzt noch vergegenwärtigt, was der DAX und fast alle Aktien global zwischen 2000 und 2003 gemacht haben, wird deutlich, daß es sich um eine besondere Aktie handelt. 2000-2003 sehen Sie oben in der Mitte - während der DAX in den Jahren um 75% abstürzte, stieg STADA von etwa 8 auf 27 Euro = +237% ! Das wäre eine ideale Parkposition gewesen, nicht wahr? Nun gut, TA professional wich in dieser Zeit auf Gold- und Kupferminen aus, deren Performance ja auch nicht zu verachten war bzw. noch immer ist.

Auch seit dem 2004er Tief kann STADA den DAX übrigens klar outperformen: DAX ca. +80%, STADA ca. +220%.

Charttechnisch typisch hatte STADA im Jahr 2005 zunächst leichte Probleme, den bisherigen Top-Widerstand von 2003 im Bereich von 27 Euro sofort zu überwinden. Dieser waagerechte Widerstand ist im Chart fett rot eingezeichnet. Die Konsolidierung von 2005 ist im nächsten Chart in einer höheren Auflösung besser zu sehen :

Chart der Woche Chart - TA professional Technische Analyse, Chartanalyse, Charttechnik

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Zum Jahresausklang 2005 kann STADA den Top-Widerstand 27 zunächst überschreiten, verhungert dann aber knapp darüber. In der entstehenden Seitwärtskonsolidierung wird der (blaue) Aufwärtstrend nur unterbrochen, niemals ernsthaft verletzt, die Kurse verbleiben auch ständig über der langfristigen 200 Tage Durchschnittslinie (GLD).

Der Druck der nach wie vor bestehenden primären Aufwärtsbewegung entlädt sich erst im Frühjahr 2006 mit einem Thrust von 30 auf 40 Euro, dem sogleich ein Throw-Back auf den Ex-Widerstand folgt.

Chart der Woche Chart - TA professional Technische Analyse, Chartanalyse, Charttechnik

Abgesehen von dem überaus starken Throw-Back, der den erfolgreichen Break im März aber einwandfrei bestätigt, bleibt STADA klar positiv. Im einjährigen Linien-Chart auf Tagesbasis sind im Grunde drei verschachtelte aufsteigende Dreiecke zu sehen. Zum einen mittelfristig ab Juni, dann sehr kurzfristig im August-September und kürzlich ab Oktober bis Anfang Dezember.

Interessant ist beim letzten, wichtigsten, daß sich die bullishe Formation genau unter dem Niveau des Top-Widerstands Mai 2006 manifestiert - wieder charttechnisch einwandfreies Verhalten.

Das ascending triangle wurde bereits vor Weihnachten erfolgreich mit einem positiven Break abgeschlossen. In einem (rechts gelb markierten) Thrust kann sich STADA von der vollen 40er Marke entfernen. Zwischen Weihnachten und Neujahr und auch in den ersten Tagen des neuen Jahres mangelt es aber offensichtlich an Anschlußkäufen - STADA stagniert, nachdem zwischenzeitlich etwa 44 Euro erreicht wurden und neigt in diesen Tagen sogar leicht zu Schwäche. D.h. der Kurs ist beispielsweise heute intraday unter 42 gefallen.

STADA ist fundamental nicht mehr günstig, das muß man sich klar machen. Dennoch rechtfertigt das gesamte bullishe Bild und insbesondere das neue Kaufsignal im Dezember, diese Aktie als Chart der Woche vorzustellen. An dieser Stelle wird davon ausgegangen, daß STADA mit den leichteren Kursen momentan erneut einen Throw-Back vollzieht. Oftmals ist dieser Rückwurf nach einem bedeutenden Break die letzte günstige Einstiegschance.

D.h. die Unterstützung 40, genauer 41-41,50 Euro, sollte STADA nicht mehr deutlich unterschreiten. Seitens der Technischen Analyse ist STADA reif für einen ersten Schub bis ca. 50-53 Euro in Wochen. Unter dem zweiten Chart ist ein TBI eingeblendet, der zeigt, daß die Aktie momentan nicht überkauft ist.

50-53 Euro ist ein ersten Kursziel. Wahrscheinlich macht die Aktie dieses Jahr noch mehr Freude. Fundamental ist sie zwar nicht gerade günstig, aber es herrscht Übernahmephantasie.

Diese Chart-Konstellation erlaubt m.E. einen Einstieg mit einem sehr guten Chance-Risiko-Verhältnis. Denn bereits knapp unter 40 könnte und sollte man einen Stopp platzieren - bei bspw. 38,9 Euro ergäbe dies ein Verlustrisiko von nicht einmal 10%.

Stada Arzneimittel AG
WKN 725180
ISIN DE0007251803


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